Die Sportart

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Die Trendsportart aus Skandinavien erobert nun auch Südbaden!

Beim Bubble Football spielen zwei Mannschaften auf Kleinfeld gegeneinander. Dabei ist das Ziel, wie beim gewöhnlichen Fußball, mehr Tore als die gegnerische Mannschaft zu erzielen. Anders als beim herkömmlichen Fußballspiel haben die Spieler sogenannte „Bumper“ als Hilfsmittel zur Verfügung. Die Bumper sind große Plastikbälle, die den kompletten Oberkörper der Spieler umhüllen und somit als Hilfswerkzeug, sowie als Schutz dienen. Diese überdimensionalen Plastikbälle ermöglichen den Fußballspaß der etwas anderen Art, bei dem Körpereinsatz grundsätzlich erwünscht ist.

Bubble Football darf auf Rasen, Kunstrasen, Hallenboden, Schnee und Sand gespielt werden. Andere Untergründe (Hartplatz, Asphalt…) sowie spitze Gegenstände und scharfe Kanten sind beim Spielen grundsätzlich zu meiden.
Während dem Spiel sollten die in den Bubbles befindlichen Sicherheitsgurte angelegt werden, so dass diese fest sitzen. Außerdem sollte man die Haltegriffe in den Bubbles in einem Match ständig festhalten. Beim Bubble Football ist Körpereinsatz grundsätzlich erwünscht. Spieler die sich in einem Bubble Ball befinden dürfen jedoch nicht von hinten „umgebumpt“ werden. Das Motto lautet: „Safety First“

Es gibt 2 verschiedene Bubble-Größen:
Die Standard Bubble Balls mit 1,50m Durchmesser eignen sich für eine Größe von 1,50m-1,90m und für ein Gewicht bis maximal 90Kg. Die größeren Bubble Balls mit 1,70m Durchmesser können benutzt werden von Personen mit bis zu 2,10m Größe und 110kg Körpergewicht. Bei Unsicherheiten bezüglich der Gewichts- und Größeangaben bitten wir Sie, sich im Vorfeld bei uns zu informieren.
Sie sollten die Bubbles nicht benutzen, wenn Sie:
schwanger sind, sich unter dem Einfluss von Alkohol oder sonstigen Drogen befinden,
unter chronischen oder akuten Schmerzen im Rücken- oder Nackenbereich leiden,
eine Operation innerhalb der letzten 12 Monate hatten,
unter starken Medikamenten stehen, die ihre körperliche Leistung beeinflussen,
unter Herzproblemen, Epilepsie oder Bluthochdruck oder sonstigen Erkrankungen oder Verletzungen leiden.
Wem das bloße Bubble Football Spiel zu eintönig wird kann auch eine andere Spielvariante mit den Bubbles ausprobieren:

Last Man Standing – Match

Das Ziel beim Last Man Standing ist der letzte Spieler auf dem Spielfeld zu sein. Bei dieser Spielvariante spielt jeder Spieler gegen Jeden. Wird ein Spieler „gebubbelt“ und berührt der Bumper den Boden muss dieser das Spielfeld verlassen. Das Spiel geht solange bis nur noch ein Spieler steht. Dieser ist auch gleichzeitig der Sieger.

Team Deathmatch

Anders als beim Last Man Standing agieren die Spieler in einem Team Deathmatch als Teams. Wer „gebubbelt“ wird und wessen Bumper den Boden berührt muss das Spielfeld verlassen. Gewonnen hat das Team, das noch stehende Spieler auf dem Feld hat.

Save the Queen

Bei dieser Variante treten die Spieler wieder als Teams gegeneinander an. Vor dem Spiel bestimmt jedes Team einen Spieler, der als „Queen“ fungiert. Ziel bei dieser Spielvariante ist es die gegnerische Königin zu „bubblen“ und die eigene zu schützen.
Es dürfen auch gerne eigene Spielvarianten ausprobiert werden.

Spielregeln Turnier

1. Die Spielzeit beträgt 7 Minuten. Bei längeren Unterbrechungen kann der Schiedsrichter Nachspielzeit geben.
2. Während dieser Zeit darf beliebig oft gewechselt werden. Der ausgewechselte Spieler muss das Spielfeld erst komplett verlassen haben, bevor der eingewechselte Spieler das Spielfeld betritt.
3. Eine Mannschaft besteht aus 5 Feldspielern und beliebig vielen Auswechselspielern.
4. Ein Tor kann mit jedem Körperteil und mit den Bumperz selbst erzielt werden. Frauentore zählen doppelt.
5. Beim Anpfiff liegt der Ball in der Mitte des Spielfeldes. Die Spieler der beiden Mannschaften stehen jeweils an ihrer Torlinie. Wenn der Schiedsrichter pfeift, dürfen beide Mannschaften losrennen und versuchen, den Ball zu bekommen.
6. Einen Torwart gibt es nicht, da kein Spieler den Ball mit der Hand spielen kann. Es bleibt den Teams überlassen, ob sie einen Spieler zur Bewachung des eigenen Tores abstellen.
7. Es darf nur „gebumpt“ werden, wenn der Gegenspieler dies erwartet. Das ist der Fall, wenn man von vorne oder von der Seite bumpt. Bumpen von hinten ist verboten. Ausnahme: Der angegriffene Spieler dreht sich kurz vor dem Zusammenprall weg. In dem Fall muss er damit rechnen, trotzdem angegriffen zu werden.
8. Gebumpt werden darf grundsätzlich jeder Spieler, der damit rechnet, egal ob er den Ball hat oder nicht.
9. Gebumpt werden dürfen nur stehende Spieler. Wer auf dem Boden liegt, kniet, oder sich gerade wieder aufrichtet, ist geschützt. Auch Bumpen als „Revanche“ ist verboten, sofern es nicht aus dem Spielgeschehen heraus erfolgt. Wer den Gegner extra verfolgt, um ihn umzubumpen, begeht eine Unsportlichkeit und wird verwarnt (gelbe Karte).
10. Folgende Unsportlichkeiten werden als Foul gewertet und führen zu einer Gelben Karte:
Ein am Boden liegender Spieler wird gebumpt.
Ein am Boden liegender Spieler stellt dem Gegner ein Bein.
Zu heftiges Reklamieren beim Schiedsrichter.
Das Fordern persönlicher Strafen für den Gegner.
11. Eine 2. Gelbe Karte für denselben Spieler führt zu einer 2-Minuten-Strafe.
Sollte ein Spieler die zweite 2-Minuten-Strafe innerhalb eines Spieles erhalten, wird er für den Rest des Spiels ausgeschlossen.
12. Bei schweren Verstößen gegen die Regeln zeigt der Schiedsrichter eine rote Karte. Diese hat ein Ausschluss des betroffenen Spielers bis ans Spielende zur Folge.
13. Treten generell ist verboten, weder die Bumperz noch die Beine der anderen Spieler dürfen getreten werden.
14. Einen Strafstoß gibt es nur, wenn ein Spieler, der frei auf das gegnerische Tor zuläuft, von hinten gebumpt wird. Bei einem Strafstoß darf der gefoulte Spieler von der Mittellinie aus auf das leere Tor schießen. Der foulende Spieler erhält die Gelbe Karte.
15. Wird der Ball über die Seitenlinie ins Aus befördert, so wird das Spiel mit einem Freistoß für den Gegner an der Stelle fortgesetzt, wo der Ball das Spielfeld verlassen hat. Geht der Ball ins Toraus des Gegners, bekommt dieser einen Abstoß zugesprochen. Spielt eine Mannschaft den Ball ins eigene Toraus, gibt es Eckball für die gegnerische Mannschaft.
16. Bei Freistößen, Eckstößen und Abstößen ist das Spiel unterbrochen. Bumpen ist in der Zeit nicht erlaubt. Gegnerische Spieler müssen einen Abstand von 3 Metern zum ausführenden Spieler einhalten. Dieser muss den Ball durch ein Abspiel unverzüglich wieder ins Spiel bringen, er darf nicht selbst mit dem Ball weiterlaufen.